02/08/21

80 tote Schweinswale – rätselhaftes Massensterben auf Hollands Inseln

80 tote Schweinswale – rätselhaftes Massensterben auf Hollands Inseln - Ankerherz Verlag

Mehr als 80 tote Schweinswale sind an den Stränden der niederländischen Inseln angetrieben worden. Viele Kadaver treiben noch in der Nordsee. Forscher stehen vor einem Rätsel – und suchen nach der Ursache des Massensterbens.

Was ist der Grund des rätselhaften Massensterbens der Schweinswale in der Nordsee? Forscher stehen vor einem Rätsel. „In den Niederlanden werden zwar jeden Tag Schweinswale angeschwemmt, aber jetzt sind es viel mehr als sonst“, sagt Forscherin Lonneke IJsseldijk von der Universität Utrecht.

Was die Wissenschaftler stutzig macht: Der kurze Zeitraum, in dem sie an den Stränden angespült wurden. Und der Umstand, dass ein kleines Gebiet betroffen ist, u.a. vor den Inseln Ameland und Terschelling. Dass hauptsächlich erwachsene Tiere sterben, keine Jungtiere, ist für die Experten ebenfalls seltsam.

Woran starben die Schweinswale?

Freiwillige Helfer der Organisation Stichting ReddingsTeam Zeedieren sammelten einige der bis zu 60 Kilo schweren Kadaver ein und übergaben sie den Forschern. Andere vergruben sie im Sand.

„Es könnte sein, dass an dem Ort, an dem sich diese Tiere aufhielten, etwas passiert ist, das zu ihrem Tod geführt hat. Es könnte sich auch um eine Krankheit handeln“, sagt die Wissenschaftlerin IJseeldijk der Zeitung „Brabants Dagblad“. Bekannt ist, dass Robben ein tödliches Bakterium auf ihre Beute, einschließlich Schweinswale, übertragen können.

Mehrere Ursachen möglich

Die Meeresschutz-NGO Blue Planet Society, die gegen den Raubbau auf den Meeren kämpft, nennt vier mögliche Faktoren.

  1. Hoher Druck durch Fischereifangboote, die Schweinswale in den Netzen haben und den Beifang wieder ins Meer werfen.
  2. Giftiger Inhalt mehrerer Container, die im Januar 2019 von der MSC Zoe ins Meer fielen. Drei der 341 Stahlkisten enthielten das Gefahrgut Benzoylperoxid bzw. Lithiumakkus.
  3. Stress durch Bauarbeiten an einem Windpark, der nördlich der Inseln gebaut wird,
  4. Ein Militär-Manöver auf der Nordsee, das aktuell läuft.

Wissenschaftler wollen rasch mit der Obduktion der Kadaver beginnen. Ob sie allerdings die Ursachen finden, ist unklar. Die Kadaver sind bereits stark verwest.

https://twitter.com/GLOSM4/status/1432403163609448452

DU MAGST DEN ANKERHERZ BLOG VOM MEER MIT 2500 KOSTENLOSEN GESCHICHTEN? DANN SPENDIER UNS DOCH EINEN KAFFEE! DANKESCHÖN!

+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER

MEHR ENTDECKEN

Wellen in Wellington
09/06/26

Sturmflut in Wellington: Notstand nach elf Meter hohen Wellen

Elf Meter hohe Wellen treffen die Küste von Wellingtons Süden. Neuseelands Hauptstadt ruft den Notstand aus. Hunderte Menschen werden evakuiert.
Mein Schiff 3. Foto: Wikpedia
09/06/26

Starkwind: Helgoland statt Amsterdam für "Mein Schiff 3"

Fast 2.500 Passagiere, 1.450 Einwohner: Als starker Wind den Amsterdam-Anlauf verhinderte, steuerte die „Mein Schiff 3" kurzerhand Helgoland an — und wurde vermutlich zum größten Kreuzfahrtschiff...
Ankerherz Fotoblog Island: Die Fischer von Grindavik - Ankerherz Verlag
09/06/26

Ankerherz Fotoblog Island: Die Fischer von Grindavik

Ankerherz Fotoblog Island. Grindavik ist eine kleine Hafenstadt an der Südwestküste von Island. Nach Reykjavik ist es nicht weit. Die meisten der knapp dreitausend Einwohner leben vom Fischfang. Wa...