03/08/25

Deutsches Mädchen (9) ertrinkt am Strand Reynisfjara auf Island

Schwarzer Strand, tödliche Wellen. Am berühmten Reynisfjara in Island hat der Atlantik erneut ein Menschenleben gefordert. Ein deutsches Mädchen (9) wurde von einer unberechenbaren Welle ins Meer gerissen – vor den Augen ihres Vaters und ihrer Schwester.
Strand Reynisfjara auf Island

Der berühmte Strand Reynisfjara im Süden Islands zählt zu den schönsten, aber auch zu den gefährlichsten Küstenabschnitten in Europa. Mächtige Atlantikwellen, sogenannte „Sneaker-Waves“, rollen mit großer Kraft über den schwar­zen Sand. Selbst wer weit zurückbleibt, sieht sich in Sekundenbruchteilen großer Gefahr ausgesetzt. Touristen werden trotz entsprechender Warnungen immer wieder von den Wellen überrascht (siehe Video unten).

Drama auf Island

Am Samstag ist ein neunjähriges deutsches Mädchen an diesem Ort verunglückt. Zusammen mit Vater und Schwester kam das Mädchen durch eine plötzliche Welle nahe an die Wasserkante – während die Beide sich in Sicherheit bringen konnten, wurde das Kind ins Meer gezogen.

Die isländische Küstenwache startete sofort eine großangelegte Suchaktion. Erst nach rund zwei Stunden wurde das Mädchen durch einen Hubschrauber entdeckt und in ein Krankenhaus gebracht. Dort konnten die Ärzte nur den Tod feststellen, wie mehrere isländische Medien, darunter der Rundfunksender RÚV, berichten.

Reynisfjara zieht jährlich Hunderttausende Besucher an – nicht nur wegen der spektakulären Lavastrände, Felsformationen und Reynisdrangar‑Stapel, sondern auch wegen Warnungen vor den atemberaubenden Wellen. Zwischen 2007 und 2024 sind dort mindestens fünf Todesfälle gezählt worden; seit 2013 sogar fünf allein in sieben Jahren, womit Reynisfjara als Islands tödlichster Strand gilt. 

Welch ein tragisches Unglück. Wir von Ankerherz wünschen der Familie des Mädchen viel Kraft in dieser dunklen Zeit.

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