08/07/25

Drei tote Seeleute nach Huthi-Angriff auf Frachter im Roten Meer

Im Roten Meer eskaliert die Gewalt: Pro-iranische Huthi-Terroristen greifen erneut Frachtschiffe an. Bei einem Angriff auf die „Eternity C“ wurden drei Seeleute getötet. Einer ist schwerst verletzt. Die EU warnt vor einer ernsten Bedrohung für den Welthandel.
Brennender Öltanker im Roten Meer. Foto: EU-Mission Aspides

Bei einem Angriff auf das Frachtschiff Eternity C sind nach Angaben der EU-Militärmission „Aspides“ drei Seeleute ums Leben gekommen. Zwei weitere Seeleute wurden verletzt, einer davon schwer. Ihm musste ein Bein amputiert werden. Die Informationen wurden von der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) veröffentlicht.

Die EU-Mission „Aspides“, an der auch die Bundeswehr mit rund 30 Soldaten beteiligt ist, schützt seit Februar 2024 den zivilen Schiffsverkehr im Roten Meer vor Angriffen der Huthis. Die Miliz kontrolliert große Teile des Jemen, darunter auch die Hauptstadt Sanaa, und wird finanziell sowie militärisch vom Iran unterstützt. Seit Beginn des Gaza-Kriegs im Oktober 2023 greifen die Huthis wiederholt Handelsschiffe an, die sie mit Israel oder den USA in Verbindung bringen.

Drei tote Seeleute, einer schwer verletzt

Bereits am Tag zuvor war ein anderes Frachtschiff, die Magic Seas, vor der Küste des Jemen unter Beschuss geraten. (Wir berichteten HIER im Ankerherz Blog.) Ein Sprecher der Huthi-Terroristen erklärte in einer Videobotschaft, das Schiff sei ein „legitimes Ziel“ gewesen, weil es israelische Häfen angelaufen habe.

Die Magic Seas wurde laut Saree mit einer Kombination aus unbemannten Booten, ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen attackiert. Nach Angaben zweier britischer Sicherheitsunternehmen, die sich auf maritime Vorfälle spezialisiert haben, ereignete sich der Angriff in der Nähe des Hafens von Hodeida. Die Besatzung konnte von einem vorbeifahrenden Handelsschiff gerettet werden, teilte die britische Seefahrtsbehörde UKMTO mit.

"Schwerwiegende Eskalation"

Die Europäische Union verurteilte den Angriff auf die Magic Seas scharf. Ein EU-Sprecher sprach von einer „schwerwiegenden Eskalation“, die die Sicherheit der internationalen Schifffahrt in einer der bedeutendsten Handelsrouten der Welt bedrohe. Die Magic Seas, die unter liberianischer Flagge fuhr, soll infolge der Angriffe gesunken sein.

Trotz einer im Mai 2025 mit den USA vereinbarten Waffenruhe setzen die Huthi-Milizen ihre Angriffe auf zivile Schiffe fort. Die USA und ihre Verbündeten haben als Reaktion in den vergangenen Monaten wiederholt Luftangriffe auf Huthi-Stellungen im Jemen geflogen.

Hinweis: Unser Foto zeigt ein Archiv-Foto, das die EU-Operation "Aspides" vor einem Jahr herausgab. Es zeigt einen brennenden Öltanker. Wir verbreiten, anders als andere Medien, grundsätzlich kein Propaganda-Material der Huthi-Terroristen, auch wenn es über Agenturen verbreitet wird. Danke für Euer Verständnis.

DU MAGST DEN ANKERHERZ BLOG VOM MEER MIT 2500 KOSTENLOSEN GESCHICHTEN? DANN SPENDIER UNS DOCH EINEN KAFFEE! DANKESCHÖN!

+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER

MEHR ENTDECKEN

Wellen in Wellington
09/06/26

Sturmflut in Wellington: Notstand nach elf Meter hohen Wellen

Elf Meter hohe Wellen treffen die Küste von Wellingtons Süden. Neuseelands Hauptstadt ruft den Notstand aus. Hunderte Menschen werden evakuiert.
Mein Schiff 3. Foto: Wikpedia
09/06/26

Starkwind: Helgoland statt Amsterdam für "Mein Schiff 3"

Fast 2.500 Passagiere, 1.450 Einwohner: Als starker Wind den Amsterdam-Anlauf verhinderte, steuerte die „Mein Schiff 3" kurzerhand Helgoland an — und wurde vermutlich zum größten Kreuzfahrtschiff...
Ankerherz Fotoblog Island: Die Fischer von Grindavik - Ankerherz Verlag
09/06/26

Ankerherz Fotoblog Island: Die Fischer von Grindavik

Ankerherz Fotoblog Island. Grindavik ist eine kleine Hafenstadt an der Südwestküste von Island. Nach Reykjavik ist es nicht weit. Die meisten der knapp dreitausend Einwohner leben vom Fischfang. Wa...