10/02/26

Französische Marine stoppt Drogenschmuggler auf Fischerboot

Mitten auf dem Atlantik stoppt ein Kriegsschiff der französischen Marine ein Fischerboot. Bei der Durchsuchung bestätigt sich der Verdacht: Die Einsatzkräfte finden mehr als zwölf Tonnen Kokain. Ein weiteres Beispiel, wie Kartelle ihre Methoden erweitern...
Französische Marine stoppt Drogenschmuggler auf dem Atlantik.

Anfang Februar stoppten französische Kriegsschiffe ein Fischerboot, das aus Südamerika unterwegs war – an Bord: 12.375 Kilogramm Kokain. Der geschätzte Straßenwert der Ladung liegt bei rund 41 Millionen Euro.

Kokain auf dem Fischerboot

Die Operation erfolgte am 1. Februar auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in Brest. Auslöser waren gemeinsame Erkenntnisse der französischen Zollfahndung und der Anti-Drogen-Behörde. International koordiniert wurde der Zugriff mit Unterstützung der British National Crime Agency sowie der US-amerikanischen Drug Enforcement Administration.

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Ein Kriegsschiff der französischen Marine setzte das verdächtige Fischerfahrzeug fest und durchsuchte es vollständig. Die Schmuggler setzten ausgerechnet auf ein Fischerboot. Mehrere Personen wurden festgenommen und nach dem Einlaufen der Fregatte an Brasilien übergeben.

Der Zugriff reiht sich in eine Serie spektakulärer Funde auf dem Atlantik ein. Erst kürzlich meldeten spanische Behörden den Stopp eines Schleppers mit mehr als drei Tonnen Kokain. Im Januar wurde zudem ein Frachtschiff mit nahezu zehn Tonnen der Droge entdeckt – der Frachter war ohne Treibstoff manövrierunfähig und musste bis zu den Kanarische Inseln geschleppt werden.

Kartelle erweitern Methoden

Ermittler beobachten seit Monaten eine Ausweitung der Schmuggelmethoden. Um Kontrollen zu entgehen, wechseln kriminelle Netzwerke Transportmittel, Routen und Tarnungen. Fischerboote, Schlepper und scheinbar harmlose Frachter werden zunehmend in den Drogentransport eingebunden.

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