16/09/25

Auslaufverbot: AIDAprima darf Hamburger Hafen nicht verlassen

Die Passagiere der „AIDAprima“ sitzen fest: Wegen Sturmtief „Zack“ und orkanartigen Böen haben die Behörden ein Auslaufverbot verhängt. Der Kreuzfahrtriese darf den Hamburger Hafen nicht verlassen...
AIDAPrima im Hamburger Hafen. Foto: Wikipedia

Sturmtief „Zack“ sorgt aktuell für einige Probleme an der norddeutschen Küste. Fährverbindungen zu den Inseln sind stark eingeschränkt oder fallen ganz aus (siehe den Beitrag HIER im Ankerherz Blog) – und auch im Hamburger Hafen liegen Schiffe fest. Betroffen sind auch die Passagiere des Kreuzfahrtrieses „AIDAprima“. 

Eigentlich sollte das 300 Meter lange Schiff mit Platz für 3300 Passagiere am Montag um 17 Uhr Richtung Norwegen auslaufen. Doch die Hamburg Port Authority (HPA) verhängte wegen orkanartiger Böen ein Auslaufverbot für große Schiffe. Grund: Sicherheit.

Auslaufverbot wegen Starkwind

„Auf der Elbe werden Windfahrverbote abhängig von gemessenen Windstärken ausgesprochen“, erklärte eine HPA-Sprecherin im Hambuger Abendblatt. Bei Schiffen dieser Größe bestehe die Gefahr, dass sie bei starkem Seitenwind auf der Elbe nicht sicher manövrieren können.

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Der Deutsche Wetterdienst meldete am Montag Böen zwischen 55 und 70 km/h, in Schauernähe sogar bis zu 85 km/h. Für Dienstagmittag lagen die Windspitzen noch immer im kritischen Bereich, erst am späten Nachmittag sollen die Böen abflauen. Dann könnte die „AIDAprima“ möglicherweise ihre Fahrt aufnehmen – sofern die Verkehrslage es zulässt.

Geduldsprobe für Passagiere und Crew

Für die Passagiere bedeutet das: Warten an Bord. Eigentlich sollte das Schiff am Dienstagvormittag Eidfjord in Norwegen erreichen. Dieser Stopp ist bereits gestrichen, die nächste Station Bergen steht ebenfalls auf der Kippe. Der gesamte Fahrplan droht durcheinanderzugeraten, da für die gesamte Woche stürmisches Wetter in Nordeuropa vorhergesagt ist.

Um dem drohenden Auslaufverbot zuvorzukommen, war die „AIDAprima“ sogar deutlich früher in Hamburg eingelaufen – nicht wie geplant Montagmorgen um 8 Uhr, sondern bereits kurz nach Mitternacht. Doch selbst diese Vorsichtsmaßnahme half nicht...

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