03/04/26

Autofrachter-Crew rettet vier Segler in stürmischer Biskaya

Vier Segler kämpfen in der rauen See der Biskaya um ihr Leben. Ihr Boot schlägt Leck, Wasser dringt ein, die Lage eskaliert schnell. Dann geht der Notruf raus – Mayday! Und die Besatzung eines großen Autofrachters eilt zur Hilfe...
UECC Rettung in der Biskaya. Foto: UECC

Das Schiff gehört dem Unternehmen United European Car Carriers, einem Joint Venture der Reedereien NYK Line und Wallenius Lines. Die Autosun, ein 140 Meter langes RoRo-Schiff mit einer Kapazität von mehr als 2.000 Fahrzeugen, ist auf Kurzstrecken im europäischen Verkehr unterwegs.

Als der Notruf eingeht, herrschen in der Biskaya harte Bedingungen: starker Nordwind, Wellenhöhen von vier Metern und mehr. Die Besatzung reagiert sofort – und professionell. In enger Abstimmung mit den Seenotleitstellen in Spanien und Frankreich beginnt die Crew mit der Rettungskation.

Autofrachter kommt zur Hilfe

An Bord der Autosun laufen die Vorbereitungen routiniert ab: Generalalarm, Aktivierung der Mann-über-Bord-Systeme, klare Aufgabenverteilung. Die Crew entscheidet sich, die Schiffbrüchigen über die Lotsenpforte aufzunehmen. Eine Lotsenleiter wird ausgebracht.

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Dann das entscheidende Manöver: Der Frachter dreht ab und legt sich so in den Wind, dass er eine sogenannte Lee-Seite erzeugt – einen geschützten Bereich im Schatten des Schiffsrumpfs. Dort beruhigt sich die See spürbar. Ein entscheidender Moment.

Innerhalb weniger Minuten gelingt es der Besatzung, alle vier Personen sicher an Bord zu holen.

Hubschrauber holt die Schiffbrüchigen ab

Nach einer ersten medizinischen Untersuchung folgt der nächste Schritt: Ein französischer Rettungshubschrauber trifft ein und übernimmt die Geretteten. Sie werden ausgeflogen und an Land gebracht.

Die Reederei würdigte im Anschluss ausdrücklich das professionelle Handeln der Crew. Eine Rettung, die zeigt, wie entscheidend Erfahrung, Ausbildung und verantwortungsvolles Handeln auf See sind.

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