16/06/25

Mysteriös: Yacht unter Segeln strandet an der Küste von Cornwall

Die Segel gesetzt, das Boot auf den Felsen – aber kein Mensch an Bord: Vor Chapel Point in Cornwall strandete eine führerlose Yacht. Eine groß angelegte Suchaktion zu Wasser und aus der Luft beginnt. Doch der Skipper bleibt spurlos verschwunden. Was ist an Bord geschehen?
Mysteriös: Yacht unter Segeln strandet an der Küste von Cornwall

Das ist ein mysteriöser Seenotfall... Oder steckt mehr dahinter?

Die Suche nach dem vermissten Skipper einer havarierten Segelyacht an der Küste von Cornwall ist ohne Ergebnis eingestellt worden. Das bestätigte ein Sprecher der britischen Coast Guard. Trotz eines großangelegten Einsatzes zu Wasser und aus der Luft konnte die vermisste Person nicht gefunden werden.

Yacht strandet in Cornwall

Die Yacht war am Freitagabend, 13. Juni, gegen 20:15 Uhr (BST) bei Chapel Point, zwischen Portmellon und Gorran Haven an der Südküste Cornwalls, auf Felsen entdeckt worden. Laut Angaben der HM Coastguard trieb das Boot mit gesetzten Segeln führerlos auf die Küste zu und lief auf Grund.

Nach dem Notruf koordinierte das Maritime Rescue Coordination Centre in Falmouth eine umfangreiche Such- und Rettungsaktion. Beteiligt waren unter anderem die Mevagissey Coastguard Rescue Team, zwei RNLI-Rettungsboote aus Falmouth und Fowey, das Rettungsboot der RNLI-Station Looe, ein Such- und Rettungshubschrauber sowie ein Aufklärungsflugzeug der Küstenwache. Auch die Polizei von Devon und Cornwall war eingebunden.

Yacht kam aus Frankreich

Die Mannschaft des RNLI-Bootes aus Fowey war mehr als zehn Stunden im Einsatz und suchte ein Gebiet zwischen Chapel Point und The Lizard ab – bis zu 25 Seemeilen von ihrem Heimathafen entfernt. Die Küstenabschnitte wurden am Samstagmorgen abgesucht, während die Seeoperationen noch bis 06:30 Uhr andauerten. Mevagissey Coastguard veröffentlichte auf Facebook Kartenmaterial, das die weitreichenden Suchgebiete dokumentiert (Foto).

Wie die BBC berichtet, soll die Yacht zuvor aus dem französischen Roscoff ausgelaufen sein. Auch die britische Grenzschutzbehörde (UK Border Force) war vor Ort im Einsatz. Ob Hinweise auf ein Verbrechen vorliegen? Derzeit unklar. Die Behörden halten sich derzeit mit Informationen zurück.

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