28/06/23

Mysteriöse Einbruchserie im Hamburger Hafen geht weiter

Mysteriöse Einbruchserie im Hamburger Hafen geht weiter - Ankerherz Verlag

Die mysteriöse Einbruchserie im Hamburger Hafen geht weiter. Auch in der Nacht auf Mittwoch haben vier Männer versucht, auf das Containerterminal Altenwerder zu gelangen. Die Polizei vermutet, dass eine Bande auf der Suche nach Drogen im Millionenwert ist.

Die Einbruchserie, die Hamburger Polizei und Zoll in Atem hält, begann vor einigen Wochen. Insgesamt 40 Männer sind inzwischen festgenommen worden. Ein Mann, der den Beamten zwei Mal ins Netz ging, kam in Untersuchungshaft. Alle anderen musste man nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder laufen lassen (was, nebenbei bemerkt, absurd erscheint).

Einbruchserie reisst nicht ab

Was suchen die Männer, die allesamt aus den Niederlanden stammen? Die Polizei vermutet, dass es Drogen sind. In einem der vielen tausend Container auf dem Terminal Altenwerder ist vermutlich eine große Menge Kokain versteckt. Eine Drogenbande bezahlt Handlanger und lockt sie mit Aussicht auf eine große Belohnung.

Auch Polizei und Zoll suchen nun nach den Drogen. Dabei setzen sie eine mobile Röntgenanlage. Besonders aufmerksam kontrolliert man Container, die mit Schiffen aus Südamerika nach Hamburg kamen und länger als üblich auf dem Terminalgelände stehen.

Luftbild des HHLA-Terminals Altenwerder (CTA).Foto: HHLA / Thies Rätzke

 

Was angesichts der Größe des Terminals und der Menge der Stahlkisten der Suche nach der sprichwörtlichen Nadel im Heuhaufen gleicht. Mehrere Millionen Container werden jährlich umgeschlagen. Tausende Lastwagen verlassen täglich das Hafengelände. Ein Sprecher des Zollfahndungsamtes betonte, dass es unmöglich sei, alle Container zu prüfen. Die Kapazität der Röntgenanlage ist beschränkt. Und Container händisch zu öffnen, das macht wenig Sinn. Dafür sind die Verstecke der Drogenbanden zu raffiniert.

Polizei hat Theorie

Experten wie die Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft warnen auch wegen der Einbruchserie davor, dass der Hamburger Hafen immer mehr in den Fokus des Organisierten Verbrechen gerät. Die Häfen in Rotterdam und Antwerpen haben technisch und Personal aufgerüstet. Drohnen sind im Einsatz, das Wachpersonal wurde verstärkt. Dies fordert die Gewerkschaft Angesicht der „Drogenschwemme“ auch für die Häfen von Hamburg und Bremerhaven. Wichtig seien u.a. Kennzeichenlesegeräte, mit denen Autos erfasst und die Nummern mit polizeilichen Datenbanken abgeglichen werden können.

Spannend wird sein, ob die Einbruchserie in den nächsten Tagen weitergeht…

Du magst den Ankerherz Blog vom Meer? Dann freuen wir uns, wenn Du uns einen Kaffee ausgibst! Geht ganz einfach hier. Dankeschön!


DU MAGST DEN ANKERHERZ BLOG VOM MEER MIT 2500 KOSTENLOSEN GESCHICHTEN? DANN SPENDIER UNS DOCH EINEN KAFFEE! DANKESCHÖN!

+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER

MEHR ENTDECKEN

Könogsyacht Dannebrog
07/09/26

Königsyacht Dannebrog sucht im Sturm Schutz auf Helgoland

Die „Dannebrog“ ist schwimmende Residenz, Marineschiff und nationales Symbol Dänemarks. Als schwere See den Fährverkehr nach Helgoland zum Erliegen brachte, suchte die Königsyacht auf Deutschlands...
Seekajakfahrer vor Juist gerettet
07/09/26

Hubschraubercrew rettet Kajakfahrer aus Nordsee vor Juist

Ein Mann wird auf See schwer seekrank, die Brandung verhindert die Rückkehr an Land: Vor Juist geraten zwei Kajakfahrer in eine gefährliche Lage. Ein Notruf auf Kanal 16 setzt eine große Rettungs...
Stralsund
06/09/26

Stralsund, Kabul und Fragen der Wohlstandverwahrlosung

Stralsund ist Kabul, alles geht vor die Hunde und in der DDR war vieles besser. Echt jetzt? Ankerherz-Verlagsleiter Stefan Kruecken schreibt in seiner aktuellen Kolumne über einen "Diskurs" mit ein...