30/06/26

RNLI rettet zwei Piloten nach Flugzeugabsturz auf hoher See

Das ist ohne Zweifel einer der ungewöhnlichsten Einsätze des Jahres: Vor der Küste von Wales stürzt ein Kleinflugzeug auf dem Weg von Irland nach Italien ins Meer. Die beiden Insassen schaffen es, sich auf das Wrack zu retten. Bis die Seenotretter der RNLI und ein Hubschrauber der Küstenwache eintreffen...
RNLI Flugzeugabsturz

Ein Kleinflugzeug stürzt auf offener See ab. Die beiden Menschen an Bord überleben die Notwasserung, klettern auf das schwimmende Wrack und warten dort auf Hilfe – mitten im Meer, rund 16 Kilometer vor der Küste von Wales. Was wie eine Filmszene klingt, wurde vor Cardigan Realität.

Mayday über offener See

Die Maschine war auf dem Weg von Irland nach Aberporth in Wales. Dort sollte sie lediglich zwischenlanden, auftanken und anschließend ihre Reise nach Italien fortsetzen. Gemeinsam mit einem zweiten Flugzeug unterwegs, geriet sie jedoch in Schwierigkeiten: Ein technischer Defekt zwang den Piloten, ein "Mayday" an die britische Küstenwache abzusetzen. Wenig später blieb nur noch eine Möglichkeit: Notwasserung auf der Irischen See.

Um 18.06 Uhr am Freitag alarmierte die Küstenwache in Milford Haven die Freiwilligen der Rettungsstation New Quay der Royal National Lifeboat Institution (RNLI). Gleichzeitig liefen das schnelle Atlantic-85-Rettungsboot aus Cardigan sowie das Hochsee-Rettungsboot aus Fishguard aus. Auch ein Hubschrauber der HM Coastguard machte sich auf den Weg.

Überlebende sitzen auf Tragfläche

Die Besatzung des Rettungsbootes aus Cardigan erreichte gemeinsam mit dem Hubschrauber als Erste die Unglücksstelle. Das Flugzeugwrack trieb noch an der Wasseroberfläche. Auf ihm saßen die beiden Insassen. Sie trugen Rettungswesten.

„Wir fanden die beiden stark unterkühlt, aber bei Bewusstsein und ansprechbar“, berichtet Bernie Davies, Vormann der Rettungsstation New Quay. Die Crew nahm beide an Bord und begann sofort mit der medizinischen Erstversorgung.

Piloten nehmen Fähre zurück nach Irland

Kurz darauf traf auch das Hochsee-Rettungsboot aus New Quay ein. Die Geretteten wurden übernommen, erhielten warme Getränke und wurden während der Fahrt weiter versorgt. Im Hafen von New Quay wartete bereits der walisische Rettungsdienst, der beide in ein Krankenhaus brachte. Beide Männer konnten die Klinik bereits am nächsten Tag wieder verlassen. Anschließend reisten sie mit der Fähre von Fishguard zurück nach Irland.

 

Du magst den Ankerherz Blog vom Meer mit mehr als 2500 kostenlosen Geschichten? Dann freuen wir uns, wenn Du uns für unsere Arbeit einen Kaffee spendierst! Geht ganz einfach hier über PAYPAL. Dankeschön!

DU MAGST DEN ANKERHERZ BLOG VOM MEER MIT 2500 KOSTENLOSEN GESCHICHTEN? DANN SPENDIER UNS DOCH EINEN KAFFEE! DANKESCHÖN!

+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER

MEHR ENTDECKEN

Könogsyacht Dannebrog
07/09/26

Königsyacht Dannebrog sucht im Sturm Schutz auf Helgoland

Die „Dannebrog“ ist schwimmende Residenz, Marineschiff und nationales Symbol Dänemarks. Als schwere See den Fährverkehr nach Helgoland zum Erliegen brachte, suchte die Königsyacht auf Deutschlands...
Seekajakfahrer vor Juist gerettet
07/09/26

Hubschraubercrew rettet Kajakfahrer aus Nordsee vor Juist

Ein Mann wird auf See schwer seekrank, die Brandung verhindert die Rückkehr an Land: Vor Juist geraten zwei Kajakfahrer in eine gefährliche Lage. Ein Notruf auf Kanal 16 setzt eine große Rettungs...
Stralsund
06/09/26

Stralsund, Kabul und Fragen der Wohlstandverwahrlosung

Stralsund ist Kabul, alles geht vor die Hunde und in der DDR war vieles besser. Echt jetzt? Ankerherz-Verlagsleiter Stefan Kruecken schreibt in seiner aktuellen Kolumne über einen "Diskurs" mit ein...