13/08/26

Seenot in Fischfarm: RNLI rettet 25 Menschen vor irischer Insel

Ein Segelschiff mit 25 Menschen an Bord gerät vor der wilden Westküste Irlands in ernste Schwierigkeiten: Nach einem Zwischenfall an einer Fischfarm dringt Wasser ein. Für die freiwilligen Seenotretter von Achill Island beginnt um 4.30 Uhr morgens ein Einsatz, der erst am Abend endet... (Text: Redaktion. Foto: David McGloin, RNLI Achill Island)
Seenot in Fischfarm: RNLI Achill Island im Einsatz

Der Morgen über der irischen Insel ist noch jung, als bei den freiwilligen Seenotrettern auf Achill Island der Alarm eingeht. Um 4.30 Uhr am Mittwochmorgen wird die Besatzung der RNLI zu einem ungewöhnlichen und langwierigen Einsatz gerufen.

Etwa eine Seemeile östlich von Clare Island vor der Küste des County Mayo befindet sich ein 24 Meter langes Segelschiff mit 25 Menschen an Bord in ernsten Schwierigkeiten. Der Traditionssegler ist in die Anlage einer Fischfarm gefahren. Er nimmt Wasser.

Seenot im Fischpark

Das Allwetter-Rettungsboot der Station Achill Island läuft sofort aus. Auch der Rettungshubschrauber Rescue 118 der irischen Küstenwache aus Sligo wird alarmiert. Als die Seenotretter das Segelschiff erreichen, dringt weiterhin Wasser ein. Die Einsatzkräfte entscheiden deshalb, zunächst die Menschen von Bord zu holen.

16 nicht für die unmittelbare Arbeit auf dem Schiff benötigte Besatzungsmitglieder werden auf das Rettungsboot übernommen und nach Clare Island gebracht. Neun Menschen bleiben zunächst auf dem Segelschiff zurück. Damit ist der Einsatz jedoch längst nicht beendet.

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Das Rettungsboot kehrt zum Havaristen zurück. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Fischfarm versuchen die Seenotretter, die Situation unter Kontrolle zu bekommen. Das Segelschiff muss nicht nur wegen des Wassereinbruchs gesichert, sondern auch aus den Anlagen der Fischfarm befreit werden. Komplizierte Angelegenheit, wie eine Luftaufnahme zeigt. An Kapitän und Steuermann dürften ein paar Fragen gestellt werden.

Für die freiwilligen Seenotretter beginnt damit eine stundenlange, knifflige Arbeit vor der irischen Atlantikküste. Nachdem sich die Lage stabilisiert hat, fährt die RNLI erneut nach Clare Island. Dort nimmt die Besatzung die zuvor an Land gebrachten 16 Menschen wieder auf und bringt sie nun sicher nach Achill Island.

Anschließend geht es für das Rettungsboot erneut hinaus zum Segelschiff.

Die Retter bleiben vor Ort und überwachen die Arbeiten, bis das 24 Meter lange Schiff schließlich aus der Fischfarm befreit werden kann. Danach übernimmt das RNLI-Boot eine weitere Aufgabe: Es eskortiert den Segler zurück nach Achill Island. Erst gegen 20 Uhr erreicht der Verband sicher die Insel. Fast 16 Stunden sind seit dem ersten Alarm vergangen.

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