29/12/25

Suche nach vermisstem Passagier auf Ostseefähre abgebrochen

Mann über Bord: Eine internationale Suche nach einem vermisstem Passagier auf der Ostsee ist erfolglos abgebrochen worden. Der Passagier, 94 Jahre alt, war auf der Überfahrt zwischen Ystad in Schweden und dem polnischen Swinemünde ins Meer gestürzt. Wie es dazu kommen konnte? Unklar.
Unity Line Fähre Foto: Wikipedia

Die rund 170 Meter lange Fähre „Skania“ der Reederei Unity Line (ausgelegt für bis zu 900 Passagiere), hatte bereits mehr als die Hälfte der etwa siebenstündigen Überfahrt zurückgelegt, als der Vorfall bemerkt wurde. Gegen 16.30 Uhr beobachteten Zeugen, wie der Mann rund 30 Kilometer vor der Küste Rügens, auf Höhe von Sassnitz, über Bord ging.

Suche endet ohne Ergebnis

Nach Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP handelte es sich um einen polnischen Staatsbürger. Der Kapitän setzte einen Notruf ab und stoppte die Fähre. Kurz darauf begann ein großangelegter internationaler Sucheinsatz.

Bei Wassertemperaturen von etwa vier Grad Celsius beteiligten sich Rettungskräfte aus Deutschland, Polen, Dänemark und Schweden an der Suche. Zwei Rettungshubschrauber suchten aus der Luft, Seenotrettungskreuzer liefen von Sassnitz und der Greifswalder Oie aus. (Das Foto der Seenotretter zeigt die "Harro Koebke", die von Sassnitz aus in den Einsatz ging). Zudem unterstützten ein Zollschiff sowie die Fähre „Polonia“, die auf derselben Route unterwegs war, die Aktion.

Wie konnte das Unglück passieren?

Trotz der schnellen Alarmierung und der intensiven Suche blieb der Einsatz erfolglos. Nach etwa zwei Stunden wurde die Aktion abgebrochen. Zu den Hintergründen des Unglücks machte die Reederei bislang keine Angaben. Behörden haben mit den Ermittlungen begonnen...

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