27/06/25

Polizei stoppt gefährliches Buddeln am Strand von Borkum

Tragische Unfälle gab es bereits auf Wangerooge und in Dänemark – nun gruben zwei Jungen auf Borkum ein gefährlich tiefes Loch am Strand. Ein Passant schlug Alarm. Doch was, wenn niemand rechtzeitig eingreift?
Strand von Borkum

Immer wieder kommt es an Nord- und Ostsee zu lebensgefährlichen Unfällen durch tief gebuddelte Sandlöcher – jetzt sorgte ein neuer Fall auf der ostfriesischen Insel Borkum für Aufsehen. Zwei Jungen im Alter von zehn und zwölf Jahren hatten dort am Strand Löcher von bis zu 3,5 Metern Tiefe gegraben. Offenbar war ihnen die Gefahr eines möglichen Einsturzes durch nachrutschenden Sand nicht bewusst.

Ein aufmerksamer Passant entdeckte die Aktion zufällig. Nach eigenen Angaben warnte er die Jungen eindringlich. Die Kinder zeigten sich uneinsichtig. Daraufhin informierte er die Polizei. Die Kinder mussten die Löcher schließlich unter Protest wieder zuschütten.

Nachhaltiges Strandspielzeug  ohne Plastik bei Ankerherz

NEU: Nachhaltiges Strandspielzeug ohne Plastik gibt es HIER bei uns!

Die Polizeiinspektion Leer/Emden bestätigte den Vorfall und erklärte, man habe die Kinder und deren Eltern über die akuten Gefahren aufgeklärt. Es bestehe Lebensgefahr, wenn Menschen in tiefen Sandlöchern verschüttet werden – besonders bei trockenem, lockerem Dünensand.

Todesfälle in der Vergangenheit

Behörden und Einsatzkräfte erinnern in diesem Zusammenhang an tragische Vorfälle in jüngerer Zeit: Im Sommer 2023 musste auf der Nachbarinsel Wangerooge ein zehnjähriger Junge reanimiert werden, nachdem er in einem selbstgegrabenen Loch verschüttet worden war. Nur wenige Wochen später starben zwei deutsche Jungen bei einem ähnlichen Unglück an einem dänischen Strand.

Die Polizei appelliert eindringlich an Eltern und Urlauber, Kinder auf die unterschätzte Gefahr aufmerksam zu machen – und beim Buddeln immer ein wachsames Auge zu behalten.

Phantastisches Inselbuch - NEU bei uns: Männer vom Meer! HIER reinlesen!

DU MAGST DEN ANKERHERZ BLOG VOM MEER MIT 2500 KOSTENLOSEN GESCHICHTEN? DANN SPENDIER UNS DOCH EINEN KAFFEE! DANKESCHÖN!

+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ dein shop gegen meerweh
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ NEU IM SHOP EINGETROFFEN
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER
+++ WIR BRINGEN DICH GEDANKLICH ANS MEER

MEHR ENTDECKEN

Nach Sturm-Havarie: AIDAperla bleibt in Le Havre
11/09/26

Nach Sturm-Havarie: AIDAperla bleibt in Le Havre

Der Sturm ist vorüber, doch die „AIDAperla“ liegt weiter an der Pier: Nach der Havarie in Le Havre untersuchen Techniker und Behörden das Kreuzfahrtschiff. Bilder zeigen Schäden am Heck. Zwei wei...
RNLI Stefans Kolumne vom Meer
11/09/26

Stefans Kolumne: Rechtsradikale greifen Seenotretter an

Rechtsradikale greifen in England Seenotretter an, weil sie auf dem Ärmelkanal Boote mit Migranten in Sicherheit bringen. Die Lage ist so ernst, dass sich der Chef der RNLI mit einem Appell an die ...
Kreuzfahrtschiff AidaPerla
08/09/26

Sturm reißt Kreuzfahrtschiff AIDAperla in Le Havre von der Pier

Plötzlich treiben Tausende Tonnen Stahl durch das Hafenbecken: Schwere Sturmböen haben das große Kreuzfahrtschiff „AIDAperla“ in Le Havre von ihrem Liegeplatz gerissen. Schlepper verhinderten ein...