Kampfmittelentschärfer des Landeskriminalamts Niedersachsen haben den am Strand von Norderney gefundenen Sprengstoff gesichert und von der Insel transportiert (Wir berichteten darüber im Ankerherz Blog). Strand und Promenade, die während des Einsatzes gesperrt worden waren, sind inzwischen wieder freigegeben.
Keine Gefahr für Norderney
Nach Angaben der Polizei bestätigten die aus Hannover angereisten Experten, dass es sich bei dem Fund tatsächlich um Sprengstoff handelt. Das Material werde üblicherweise für kontrollierte, kommerzielle Sprengungen eingesetzt.
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Eine unmittelbare Gefahr für Bewohner und Urlauber habe jedoch nicht bestanden. Der Stoff hätte nach Einschätzung der Fachleute weder durch eine Feuerzeugflamme noch durch eine achtlos weggeworfene Zigarette zur Explosion gebracht werden können. Dafür wäre eine erheblich stärkere Energiequelle notwendig gewesen.
Wo kam der Sprengstoff her?
Entdeckt worden war der Sprengstoff am Mittwochmittag am Strand in Höhe der bekannten Milchbar. Das Material befand sich in einem Sack, war offenbar aus dem Meer angespült und anschließend an Land gezogen worden. Polizei und Feuerwehr sperrten daraufhin einen rund 300 Meter langen Abschnitt des Strandes sowie Teile der Promenade ab.
Unklar ist, woher der Sprengstoff stammt, wie er ins Meer gelangte und wie lange er sich bereits im Wasser befand. Die Polizei ermittelt.



























